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~ Finanzielles und Zahlungsmittel ~

Ohne Moos nichts los!

Unser Leben wird bestimmt von Zahlungsmitteln in Form von Geld. Ohne Geld auf dem Konto oder in der Tasche wäre der normale Mitteleuropäer kaum noch überlebensfähig. Viele umgangssprachliche Ausdrücke sind gebräuchlich, wie Kies, Kohle, Moneten, Zaster, Schotter oder Moos. Im geschäftlichen Sinne sind alle Branchen auf diese Zahlungsmittel angewiesen, hier dreht sich alles um möglichst viele liquide Mittel. Einige Branchen sind auf Zahlungsmittel spezialisiert und leben nur von Zahlungsmitteln und Geldverkehr, wie Banken und Sparkassen, Kreditinstitute und letztendlich auch Börsen und Finanzämter.

Das war nicht immer so, einst wurden noch Pfeilspitzen und Felle gegen Naturalien oder Töpferwaren getauscht. Doch irgendwann im Laufe der geschichtlichen Entwicklung der Menschheit wurden die ersten Münzen geprägt und der Verfall der Gesellschaft schritt von nun an in atemberaubendem Tempo voran. Warum das so war? Geld in Form von Münzen ließ sich einfacher horten. Sicherlich, Unterschiede im Stand und Vermögen gab es bereits vorher, so nannte der eine 100 Kamele oder Pferde sein Eigentum, ein anderer konnte sich nur einen klapprigen Esel leisten. Doch mit Gold, Silber und Edelsteinen in der Schatzkammer und geprägten Münzen in einer Schatulle, setzte eine neue Dimension der Raffgier ein, für die Kriege geführt und Menschen versklavt wurden.

An dem hat sich bis heute nicht so sehr viel verändert. Zwar ist der Mensch kein Sklave oder Leibeigner im herkömmlichen Sinne mehr, wie in früheren Zeiten, dafür wurde er im 20. Jahrhundert zum Sklaven des industriellen Fortschrittes und der Technisierung. Ein Zustand, welcher von Banken und Sparkassen, Kreditinstitute und Versicherungsanstalten, sowie weiteren Branchen, sowie den politischen Strukturen in den Industrieländern zusätzlich gefördert wird. Die Tendenz besagt hier eindeutig, während die Zahl der Millionäre auf der einen Seite zunimmt, wächst auf der anderen Seite die Zahl der zahlungsunfähigen und überschuldeten Haushalte.

Sicherlich, Hunger braucht in Deutschland niemand mehr zu leiden, wenn er durch eigene Arbeit nicht die nötigen finanziellen Mittel für seinen Lebensunterhalt aufbringen kann. Doch für den einen oder anderen Bundesbürger blieb am Ende nur noch eine Bank, zu der er jeder Zeit gehen konnte und wo er noch gern gesehen war, zu einer Bank im Park.
 

 

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