Wolkengold - Einiges über die Zeit
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~ Alter, Zeit und Zeitgefühl ~

Seite IV und einiges über die Zeit

Wer ab einem gewissen Lebensalter stellte sich noch niemals die Frage, ob die Zeit mit zunehmenden Alter nicht immer schneller verrinnt? Die Antwort darauf lautet in der Regel; je älter der Mensch wird, um so schneller vergeht die Zeit. Doch ist es wirklich an dem? Verrinnt die Zeit wirklich immer schneller, je älter wir werden?

Die Antwort auf diese Frage lautet Nein. Die Zeit vergeht nicht schneller, je älter der Mensch wird. Die Zeit ist zwar relativ, doch relativ zu einem Bezugssystem und nicht zu einem einzelnen Wesen in diesem Bezugssystem.[1] Als Bezugssystem können wir hier bedenkenlos unseren Planeten einsetzen. Sicherlich, der Mensch empfindet die Zeit anders, als ein wechselwarmes Lebewesen oder ein Winterschläfer. Genau hier liegt ein Ansatzpunkt für eine weitere Antwort, denn wie ein Wesen die Zeit empfindet, ist letztendlich reine Empfindungssache und somit subjektiv. Ein Winterschläfer wird vermutlich, insofern die Körpertemperatur abgesenkt und der gesamte Stoffwechselprozess auf Sparflamme gedrosselt wird, die Winterzeit subjektiv wesentlich kürzer als ein Mensch empfinden.

Eine weitere subjektive Beeinflussung des Zeitgefühls durch Wartezeiten darf bei dieser kleinen Betrachtung auf keinem Fall unerwähnt bleiben, spielt sie letztendlich eine nicht geringe Rolle im Lebenskreis. Ein Beispiel, das wohl jeder Leser kennt. Schöne Stunden können wie im Fluge vergehen, kurze Wartezeiten hingegen zur Ewigkeit werden. Wartezeiten werden von heranwachsenden Menschen nicht anders empfunden, als von alternden Menschen und dehnen die gefühlte Zeit in jedem Fall subjektiv aus. Und hier liegt eine Teilantwort verborgen, auf die Frage, ob die Zeit mit zunehmenden Alter schneller vergeht oder nicht. Um diese besser zu verdeutlichen, eine weitere Frage: Worauf wartet ein Kind und worauf wartet ein erwachsender Mensch?

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Anmerkung zu 1) Um den Leser nicht zu verunsichern und zu verwirren, wurde hier auf die Zusammenhänge der Wärme als 5. Dimension verzichtet. Wird die Wärme als eigenständige Dimension hinzugerechnet, so fließt die Zeit im Bezugsystem Erde nicht mehr gleich, sondern relativ in Abhängigkeit von der Temperatur. Sinkt die Temperatur im Körper eines Lebewesens, so verlangsamt sich auch der Zeitfluss für dieses Lebewesen relativ zu seiner Umwelt. Dieses wurde mit gutem Grund hier ausgeklammert, da der Mensch über eine konstante Körpertemperatur von rund 36,5 ° Celsius verfügt, dadurch auch den Zeitfluss als gleichmäßig im System erlebt. Ein Surftipp zu diesem Thema: Wärme - die fünfte Dimension

 

 

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