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~ Ein erfülltes Leben ~Seite XII und der Mensch als RudelwesenNach den menschlichen Grundbedürfnissen als erste Stufe und dem Bedürfnis nach Sicherheit, folgt bei der Maslowschen Bedürfnispyramide die Stufe der sozialen Bedürfnisse und auf dieser aufbauend, die Stufe nach sozialer Anerkennung. Erst wenn ein Mensch diese Stufen gemeistert hat, so wird den Geist frei haben für ein Streben nach persönlicher Selbstverwirklichung und das Gefühl haben, ein erfülltes Leben zu führen. Hierzu vielleicht wieder ein Beispiel. Der Mensch ist ein Rudelwesen und blüht erst durch den Kontakt zu anderen Menschen so richtig auf. Eine Zeitspane des persönlichen Rückzuges in die Abgeschiedenheit kann zwar als Schöpferische Erholungspause genutzt werden, doch letztendlich braucht der Mensch das Gespräch mit anderen Menschen. Längere Zeit der Einsamkeit wird für viele Menschen zur seelischen Qual und endet nicht selten mit depressiven Zuständen und Verhalten. Oftmals ist der Mensch dann nicht einmal mehr in der Lage, ohne ärztliche Hilfe diese Depressionen zu überwinden. Zur Selbstentfaltung ist er in diesem Zustand nicht mehr fähig, das Leben wird oftmals nicht mehr als lebenswert empfunden. Doch nicht nur die sozialen Kontakte mit anderen Menschen sind im Lebenskreis für ein erfülltes Leben entscheidend (hier setzt die vierte Stufe der Maslowschen Bedürfnispyramide an), sondern nicht minder die Qualität und das Niveau dieser Kontakte. Doch nicht nur die sozialen Kontakte mit anderen Menschen sind im Lebenskreis für ein erfülltes Leben entscheidend und hier setzt die vierte Stufe der Maslowschen Bedürfnispyramide an, sondern nicht minder die Qualität und das Niveau dieser Kontakte. So wird ein Mensch kaum in eine Zweierbeziehung glücklich, die von häufigen Streitigkeiten begleitet ist und mit der Zeit jede Achtung vor dem Partner verloren geht. Einer Beziehung kann man entfliehen, spätesten ein Richter bei einer Ehescheidung kann diesem Zustand ein Ende bereiten. Schlimmer ist es, wenn ein Mensch an seinem Arbeitsplatz stetig von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten gehänselt, gefoppt und gemobbt wird. Mobbing am Arbeitsplatz oder in der Schule bereits, ist seit vielen Jahren ein zunehmendes Thema nicht nur in Kreisen von Psychologen. Menschen, die im Leben nicht geachtet werden, dafür in der Schule oder am Arbeitsplatz fortlaufendem Mobbing ausgesetzt sind, für diejenigen können die sozialen Kontakte eher zur Qual werden, als das Leben bereichern. Von einem erfüllten Leben, bzw. davon, ihr eigenes Leben als ein erfülltes Leben in der Wahrnehmung zu betrachten, sind die von Mobbing betroffenen Menschen sehr weit entfernt. Der Lebenskreis IV
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