Wolkengold - Philosophisches und Wissenswertes
 

Von Musik, Rhythmen und Melodien
in unserem Leben

Ein kleiner Einstieg in die Welt der Musik

Über das Wesen von Musik und ihrer Bedeutung für unser Leben könnte eine unendlich lange Abhandlung verfasst werden. Nur ob wir am Ende so einer Ab­handlung wesentlich besser verstehen würden, wann und warum Musik uns berührt, bleibt fraglich, denn irgendwie ist Musik nicht greifbar, sondern kann nur gefühlt und empfunden werden.
Um Musik zu fühlen und dabei etwas zu empfinden, muss ein Organismus, gleich ob Mensch oder Tier, diese wahrnehmen. Doch das was wir akustisch wahrnehmen, das sind keine Töne, sondern lediglich Schallwellen, die unsere beiden Trommel­felle in Schwingungen versetzen. Um diese Schwingungen der Trommelfelle als Töne wahrzunehmen, müssen selbige an das Innenohr über­tragen werden. Erst im Innenohr werden diese Schwingungen in neuronale Impulse gewandelt, die wir in unserer mehr oder weniger konstruierten Realität als Töne oder gar als Musik, Rhythmen oder Melodien wahr­nehmen.
Ein Baum, der im Wald umfällt, erzeugt somit keine krachenden Laute oder Töne, sondern versetzt das Medium Luft lediglich durch Duck- und Dichte­unterschiede in lautlose Schwingungen. Insofern diese Unterschiede der Dichte und des Drucks sich im Medium wellenförmig ausbreiten, können wir diese Schwingungen als Schall­wellen bezeichnen.
Bei weiterführenden Gedanken an eine lautlose Umgebung sollte dennoch gelegent­lich bedacht werden, dass sich Schallwellen nicht nur im Medium Luft fortpflanzen können.

Um nicht in Bereiche der Physik abzudriften, bleiben wir beim Wesen der Musik und wer möchte, kann sich nebenher selbst im Musizieren üben. Zum Musizieren sind nicht zuletzt all die Leser eingeladen, die sich selbst für nicht sonderlich musikalisch halten und bisher weder top singen noch ein Instru­ment spielen können. Mit virtuellen Instrumenten geht es durchaus auch ohne, nur unsere Ohren sollten uns nicht im Stich lassen.

 

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