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~ Gegenwart und Zukunft ~Seite XV und eine abschließende ZusammenfassungWer von den Lesern an dieser Stelle noch einmal einen Blick auf den Lebenskreis von Seite III wirft, sollte dabei die größeren Flächen gedanklich addieren. Während die ersten 20 bis 25 Lebensjahre angefüllt sind mit stetiger Erweiterung des geistigen Horizonts und mit einmaligen Erlebnissen, verläuft das Leben danach zusehends monotoner und routinemäßiger ab. Doch das braucht nicht zu sein! Wer mit 50 bereits die noch verbleibenden Jahre bis zum Erhalt der Rente zählt, der hat hingegen schon verloren und wird feststellen, dass die Jahre mit zunehmenden Alter stetig schneller verfliegen. Abschließend an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung. Zeitdehnung: Die Zeitwahrnehmung in der Gegenwart wird durch Vorfreude und ungeduldiges Warten gedehnt. Weiterhin durch die Einmaligkeit von Erlebnissen und Höhepunkten, durch stetiges Lernen und dadurch bedingter Erweiterung des geistigen Horizonts. Ein Jahr ist für ein 10 jähriges Kind ein Zehntel seines bisherigen Lebens, doch ein Kind lebt nicht in der Vergangenheit und schwebt sehr selten in Erinnerungen! Ein Kind lebt in seinen Gedanken in der Gegenwart und in der Zukunft! Zeitschrumpfung: Eine Zeitschrumpfung tritt in der Gegenwart durch verantwortungsvolles Handeln auf (Seite VIII), ebenso durch routinemäßige Abläufe (Seite IX). Weiterhin gilt zu berücksichtigen, in der Erinnerung schrumpft für einen 50 Jährigen 1 Jahr auf ein Fünfzigstel seines bisherigen Lebens. Hinzu kommt, je älter der Mensch wird, um so häufiger lebt er in der Vergangenheit bzw. schwelgt in der Vergangenheit, längerfristige Zukunftspläne nehmen mit den Jahren ab. Die Zeitwahrnehmung betreffend der Vergangenheit ist in der Erinnerung gefühlsmäßig mit der Erfüllung von Lebenträumen und einer vermeintlichen Selbstverwirklichung verknüpft. Zeiträume, welche in routinemäßiger Monotonie verliefen, ebenso Lebensabschnitte, die von einem Menschen selbst als vertane Zeiträume eingeschätzt werden, verkürzen sich in der Erinnerung (Seite VIV). Resümee: Wer sein Leben von der Zeitwahrnehmung wieder dehnen möchte, sollte sich unabhängig vom Alter neuen Herausforderungen stellen, die einen Fortschritt im Leben bedeuten und weder monoton, noch vom Zeitrahmen zu knapp bemessen sind. Weiterhin gedanklich nicht zu oft in der Vergangenheit schweifen, sondern bestrebt sein, die Gegenwart so schön und erlebnisreich wie nur möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, neue Höhepunkte im Leben zu definieren. Grundvoraussetzung ist weiterhin, eingetretene Pfade zu verlassen und Unbeschwertheit über Verantwortung zu stellen, insofern dies jeweils möglich ist. Wer nur die Jahre bis zur Erreichung des Rentenalters zählt, der hat hingegen bereits verloren, es sei denn, er möchte dann endlich seine erste Weltumseglung starten und beginnt einige Jahre zuvor mit den Vorbereitungen. Der Lebenskreis IV
V VI VII
VIII IX
X XI XII XIII
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